Transnationales Camp für praktische Solidarität 11.-15. September 2019 in Leichlingen bei Köln

Soziale Kämpfe – Repression – Knast

Überall auf der Welt finden soziale Kämpfe statt. Überall werden sie mit Repression und Knast beantwortet.

Dies betrifft uns alle nur, meistens findet zu wenig Austausch über die eigenen Kämpfe oder Länder hinweg statt. Unser erstes Problem ist oftmals die Unwissenheit über die Kämpfe in anderen Ländern.

Soziale Kämpfe, Repression und Knast müssen zusammengedacht werden – und zwar transnational. Deshalb veranstalten wir im September ein fünftägiges Camp. Wir wollen uns stärker transnational vernetzen, austauschen und unsere Erfahrungen zusammenführen, damit daraus Handlungsstrategien entstehen.

Dort werden wir mit euch und diversen Gästen aus unterschiedlichen sozialen Kämpfen und Ländern auf die Suche gehen nach Wegen praktischer Solidarität.

Für das Camp haben wir zudem zwei Schwerpunkte gewählt:

Soziale Kämpfe, Repression und Knast in Nordafrika

In europäischen Ländern wird meist nur über Fluchtrouten und Seenotrettung berichtet und diskutiert, aber wie sehen die Situationen vor Ort aus? Wir wollen uns gemeinsam mit Aktivist*innen aus unterschiedlichen Regionen Nordafrikas über die Realitäten und dortigen Kämpfe austauschen und überlegen, wie eine transnationale, aktivistische Unterstützung möglich wäre.

Armut

Wir werden das Thema Armut aus verschiedenen Perspektiven betrachten:

Was bedeutet Armut überhaupt?

Was bedeutet es arm zu sein in den verschiedenen Regionen?

Was für Möglichkeiten sozialer Intervention gibt es?

Wir werden über die sozialen Kämpfe reden, in denen Armut als Grund für Aktionen und Protest oder Revolte genommen wird.

Welche Folgen haben diese Kämpfe ?

Wie sieht die Repression und wie die Solidarität aus?

Und wer sind die Protagonist*innen?

Mit unseren Gästen aus Marokko, Ägypten, Andalusien, Katalonien Baskenland, Griechenland, Italien, Niederlande, Schweiz, Frankreich, Polen, Rumänien, Bulgarien und Deutschland (bisheriger Stand) werden wir über soziale Kämpfe, Repression und Knast reden und zusammen Wege der praktischen Solidarität finden. Neben Veranstaltungen wie Diskussionspodien und Workshops wird auch genug Platz für kleine Gesprächsrunden und Vernetzung vorhanden sein. Daneben gibt es (sub-)kulturelles Programm mit Theater, Konzerten etc.

Das Camp setzt auf Selbstorganisierung, es wird KüFa geben und Platz für Zelte.